Die letzte woche bricht an :(

Montag, 26.08.2013

Das Wochenende war super entspannend. Samstags ging es nach Accra zu einer großen Shopping-tour und sonntags haben wir den Tag am Strand verbracht, haben uns von den Wellen mitreißen lassen und manchen Ghanaern beim Fischen zu geschaut. Auch haben wir uns noch einmal eine leckere Pizza gegönnt.

Der Montag war ein richtiger Verabschiedungstag. Morgen sind zwei Mädels gegangen, wobei sie nicht rechtzeitig abgeholt wurden und deshalb mit dem Taxi fahren mussten.Mittags haben wir auch nochmalo drei Mädchen verabschiedet, wobei es diesmal besonders traurig war, da auch meine Zimmergenossin abgereist ist :(

(Ich hoffe du bist mittlerweile gut angekommen :D)

Das wird nun wahrscheinlich das letzte Mal sein, wo in Ghana psoten kann, weil ich ab morgen oder übermorgen kein Internet mehr habe.

Die Woche gehe ich noch Dienstag und und Mittwoch auf jeden Fall ins Projekt. Am Donnerstag muss ich mal schauen. An dem Tag soll ein Prozess aufgrund der letzten Präsidentenwahl stattfinden und es werden Unruhen erwartet. Freitags begleite ich noch ein Mädchen in ihr Projekt ins Krankenhaus. Das Wochenende wird noch mal entspannt, weil wir aufgrund dieses Prozesses wahrscheinlich nicht mehr verreisen dürfen.

...Und Montag geht es dann schon wieder ab nach Hause....

 

Dienstags auf dem weg vom Strand nach Hause, haben wir einen Beerdigungszug gesehen, sehr viele hatten blau-weiße Kleidung an...

Mittwochs musste ich alleine zum Projekt, war gar nicht so schlimm wie gedacht ^^  Habe mich im Trotro von einem Kerl voll quasseln lassen, der mich auch zu meinem Taxi brachte, habe neue von Praktikawelten kennen gelernt (im Projekt), bin auf dem  Nachhauseweg  angebettelt wurden und hatten einen stummen Begleiter, der mich bis zur Haustür begleitet hat :D

Heute (Donnerstag) war der Prozess wegen der vergangenen Präsidentenwahl. Um  10 Uhr sollte das Ergebnis bekannt gegeben. Durch unseren Watchman haben wir  um ca. 12: 30 Uhr dann endlich das Ergebnis erfahren. Der Präsident darf weiterhin im Amt bleiben. Bisher haben wir noch nichts von Unruhen gehört. Eben habe ich aber noch gehört, dass wir heute Nacht einen zweiten Watchman dazu bekommen (normalerweise ist immer nur einer im Haus). Mal schauen wie es weitergeht.... Auf jeden Fall ist es ein komisches Gefühl, weil ich die Situation hier nicht wirklich einschätzen kann.

Probiers mal mit Gemütichkeit- Abenteuer Nordentour

Samstag, 24.08.2013

Safari-Team: JayJay (unser Guide), unsere Fahrer, Laura, Chantal, Vanessa, Steffi, Lina und ich

Eigentlich sollte die Tour Montagmorgens um 3 Uhr beginnen, am Sonntag kam Jayjay noch einmal vorbei und meinte, dass wir erst um 6 Uhr starten können, weil es Probleme mit dem Auto gab. Also standen wir alle um 6 Uhr bereit und los ging es erst um 7Uhr, also typisch Ghana. Wir sind die ganze Zeit mit dem Jeep gefahren.  Drei von uns konnten ganz normal hinten sitzen, die anderen Drei mussten in den „Kofferraum“ (Es waren schon Sitze vorhanden). Unser Gepäck wurde auf das Dach geschnallt. Wir alle haben gehofft, dass das auch richtig hält.

Hinten zu sitzen, war immer so unangenehm, weil man jedes Schlagloch gespürt hat. Unterwegs gab es zum Frühstück Tom Brown (Brot- Griesbreimix).

Um 14 Uhr wurden wir in einem Kanu zu dem Nzulezu-Village, einem Stelzen-Dorf im Wasser, gepaddelt. Der Weg war super schön. Aber das Wasser sah aus wie Cola. Es leben so um die 400 bis 500 Menschen dort. Sie sind sehr gläubig und trinken, dass Wasser aus dem Fluss, damit sie gesund bleiben. Wenn sie das Dorf verlassen, müssen sie einmal im Monat trotzdem aus dem Fluss trinken, damit ihre Verwandten auch gesund bleiben. Männer verlassen im Allgemeinen das Dorf nicht, nur die Frauen, wenn sie etwas verkaufen.  Es sah aus, als würden sie dort sehr einfach leben, aber Satelitenschüsseln gab es :D

Nach dieser Tour gab es von Jayjay selbstgemachtes Jollofrice. War ganz gut, aber scharf. Danach ging es zum Bobiri Forest (Butterfly sanctuary). Um 1 Uhr nachts kamen wir an. Zelte wurden noch aufgebaut. An Schlaf war nicht so wirklich zu denken. Ich hatte nur den dünnen Baumwollschlafsack, aber keiner von uns hatte eine Isomatte. Auch mussten wir schon wieder um 7 Uhr morgens aufstehen.

Der Einzige, der Dienstagsmorgen verschlafen hatte, war unserer Guide. Ein sehr gemütlicher Kerl. Zum Frühstück gab den leckeren Reis von gestern! Als wir die Schmetterlinge sehen wollte, haben wir leider nur vereinzelt welche gesehen :(

Um 8.30 Uhr ging es dann wieder los in Richtung Kumasi. Dort besuchten wir das Ashanti-Museum, rannten über den Markt und besuchten ganz gemütlich ein Artcenter. Zum Mittag probierten wir Red Red-  das sind frittierte Kochbananen mit Bohnen. Das war aber nicht so mein Ding. Red Red

Eigentlich sollten wir noch eine Nacht im Zelt verbringen, aber das hätten wir keine weitere Nacht durchgehalten. Also ging auf die Hotelsuche.

Mittwochs starteten wir um 5 Uhr morgens.

Eine Stunde später ist uns der Reifen geplatzt.

Problem behoben und es ging ab nach Paga zu den Krokodilen.

Danach ging es nach Tongo zum "König der Löwen-Felsen", wobei man den nur mit viel Fantasie als solchen erkannt hat :D

Wir haben auch noch ein Dorf besucht, dass sehr primitv gebaut war. Aber der Chief hatte Solarzellen und eine Satelitenschüssel auf dem Dach :D Der Chief hat 19 Frauen und mit jeden von ihnen ca. 5 Kinder. Dort sind sie total abergläubig und opfern viele Tiere. Wir hätten auch noch den Schrein besuchen dürfen, aber dazu fehlte uns die Zeit und wir hätten dort Oberkörperfrei reingehen müssen.


Fahrt zum Mole-Nationalpark... wir kamen um 22.30 Uhr an und haben nach vielen Minuten dochnoch was zum Essen bekommen. Meine ersten Pommes in Ghana :D

Danach noch ohne fließendes Wasser geduscht.... Das Wasser wurde in Eimern dort hingestellt.

Am nächsten Morgen sind wir um halb sieben aus den Haus und was sehen wir da:

Er war einfach so groß...wir sind erst mal wieder in unser Zimmer geflüchtet. Dort saßen bestimmt so um die 30 Affen verstreut in der Gegend rum :D

Um 7 Uhr waren wir dann für 2 Stunden auf Safari (zu Fuß):

 

Es war auf jeden Fall sehr aufregend.

Die Tour an sich war aber auch sehr chaotisch. Wir haben gemerkt, dass Ghanaer kein zeitgefühl und deshalb die Ruhe weg haben :D  Wir kamen nie irgendwo pünktlich an und wenn Jayjay meinte, wir sind in einer Stunde da, hat es noch min. 2 Std. gedauert. Leider konnten wir nicht wie geplant, zu den Hippos fahren. Es hatte zuvor so viel geregnet, dass sie ihren Stammplatz verlassen hatten. Das Affendorf konnten wir donnerstags auch nicht mehr besuchen, weil dort 2 Affen gestorben waren und es keine Touren für Touristen gab. Deshalb sind wir donnerstags anstatt Freitag zurück gefahren. Der Guide hatte so ein schlechtes Gewissen, dass er uns abends gut zum Essen ausführen wollte. Aber als wir ankamen, um 22 Uhr, hatte die Küche schon geschlossen. :D
Auf dem Rückweg hatten wir auch einen Koffer verloren, den wir von Straße wieder aufsammeln mussten. Wir wurden in Kumasi leicht von einem Auto angefahren. Dass die Ghanaer aber auch den Sinn eines Kreisels nicht verstehen...

Freitags kam Jayjay abends dann noch mal vorbei und wir kochten zusammen Jollof rice :)  war eine sehr schöne Idee :)

Die Tour lässt sich nur als abenteuerreich bezeichnen!!!!

Halbzeit

Mittwoch, 14.08.2013

Heute ist genau die Hälfte der Zeit schon vorbei. Einerseits verfliegt die Zeit so schnell,nerseits verfliegt die Zeit so schnell jeden Tag erlebe ich so viel Neues. Gleichzeitig  habe ich manchmal aber auch das Gefühl, als wäre ich schon einen Monat hier. Viele Sachen gefallen mir gut, bei manchen Sachen bin ich mir nicht so sicher. Viele Regionen in Ghana finde ich sehr schön, aber Accra finde ich echt schlimm. Es ist oft einfach nur chaotisch, einfach viel zu viel Verkehr. Bei uns im Umkreis und auch beim Projekt wird das immer wieder Plastik und anderer Müll verbrannt. Ein Müllsystem gibt es hier nicht. Manche Leute sind super nett, zeigen einem dem Weg und unterhalten sich mit einem. Andere sprechen einen immer mit Obruni an und halten ein fest, damit man sich etwas anschaut.
Im Großen und Ganzen bin ich aber jetzt in Ghana angekommen und fühl mich hier auch wohl.

Die letzten zwei Tage waren besonders spannend.

Montags waren wir schon um 5.15 Uhr zum Projekt unterwegs gewesen. Wir wollten mindestens einmal dabei helfen, die Kinder für den Tag fertig zu machen.  Wir waren also um 6 Uhr im Projekt (das war so abgesprochen) und nur so 2 oder 3 Kinder waren wach :D …ansonsten war Totenstille! Naja also erst einmal ein wenig mit den Kindern gespielt. Später ist mal der Leiter mal aufgewacht und hat uns nach einiger Zeit begrüßt. Er meinte nur, dass wir beim Waschen helfen können. Genauere Anleitungen haben gefehlt! Wir haben daraufhin ein älteres Mädchen gefragt und zusammen mit ihr, haben wir die jüngeren Kinder gewaschen.

Ihr könnt euch das so vorstellen: Die Kinder bringen ca. 4 Eimer voller Wasser in einen kleinen „Raum“, der nicht überdacht ist. Die Kinder haben sich nach und nach ausgezogen, Kleidung auf einen Haufen. Und dann haben wir uns einen Schwamm (ähnelt er einem Netz) und Seife geschnappt und schon wurden die Kinder eingeseift. Den jüngeren Kindern hat es nicht so gefallen, die haben wohl schon schlechte Erfahrungen gemacht. Das ältere Mädchen, die uns alles gezeigt hatte, ging auch nicht so sanft mit ihnen um  :D  Danach haben sie sich noch lufttrocknen lassen. Um halb neun haben wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Bis zum Mittag habe ich etwas entspannt.
Dann ging es noch mal nach Accra ins Art Center. Dort gibt es so viele tolle Sachen…ein Traum J

Auf dem Weg zurück saßen wir in einem Trotro, in dem sogar ein Fernseher eingeschaltet war. Es lief ein Abklatsch von dem Thrillervideo von Micheal Jackson. Einerseits war es total gruselig, aber auch total absurd :D Die Zombies haben etwas afrikanisch getanzt. :D

Am Dienstag ging es erst um 8 Uhr ins Projekt. Eigentlich wollten wir heute ein Sportfest veranstalten, aber leider waren ein paar Freiwillige krank. Deshalb fiel es eher klein aus und der Projekttag war langweilig. Aber da heute super Wetter war, bestimmt über 30 Grad,  ging es zum Strand und erst mal ein schönes Kleid geholt und Muscheln gesammelt J

Vom Strand zurück war meine bisher schlimmste Trotrofahrt, bei jeder Unebenheit der Boden nachgegeben und gewackelt…was für eine Schrottkarre… zum Glück kam ich an!

Heute (Mittwoch) war das Projekt sehr mitreißend und interessant. Anfangs hatten wir ein wenig mit den Kindern gemalt. Ich hatte meine alten Diddlblöcke dabei :D . Später hatte Kelvin so einen Hunger, dass er weinen musste. Das hat uns echt leid getan. Naja wir haben dann einen Lehrer gefragt, ob es sie noch was zum Essen haben, aber es sah schlecht aus. Also sind Chantal und ich auf die Suche gegangen und haben Brot für die Kinder gekauft. Und wie sie sich gefreut haben. Immer wieder haben sie gesagt: „ God bless you“ und ähnliches. Es ist echt traurig mit anzusehen, wie die Kinder von den Erwachsenen abhängig sind und nichts zum Essen haben.

Malstunde

Später war Summer school, dabei haben die Älteren etwas Unterricht bekommen. Sah sehr interessant aus. Die Kinder haben alle einen unterschiedlichen Wissenstand, dass der Unterricht schwierig zu gestalten ist.

Die Klassenräume

Donnerstag:

Ich würde am ersten Tag gefragt, ob ich mir Rastas machen lassen möchte. Ich habe sofort "Nein" geantwortet und das ist das Ergebnis:

Freitag:

An dem Tag stand die Hausparty mit den Teilnehmern aus den anderen Häusern um 17 Uhr an. Es gab Reis mit einer scharfen Soße (das habe ich aber ausgelassen) und Yamwurzeln,  die etwas nach Pommes geschmeckt haben. Um 21.30 hatte sich die Party schon wieder aufgelöst. War aber ein schöner Abend.

Das Wochenende war richtig entspannend. Hauptsächlich waren wir am Strand und haben das gute Wetter genossen. An Samstag habe ich es geschafft, einen Trotro-Fahrer so zu verwirren, dass er mir mehr geld als nötig herausgegeben hat. :D  Wir sind ausgestiegen und wollten jeweils mit einem Cedi bezahlen. Eine Fahrt kosten 60 Pesewas (oder so ähnlich). Er wollte schon mit unseren Cedi weiterfahren, und da meinte ich, dass wir noch was zurück bekommen. Er gibt uns 20 Pesewas und ich meinte, dass wir normalerweise nur 60 Pesewas bezahlen. Plötzlich hatte ich 60 Pesewas in der Hand und Chantal auch. :D

Noch ein paar Bilder:

ah sie war so lecker Ein Schlafsaal

Cape Coast wochenende:

Elmina Castle

Cape Coast

Montag, 12.08.2013

Dieses Wochenende (Samstag und Sonntag) um 6:30 Uhr ging es nach Cape Coast, wo wir erst einmal gemütlich gefrühstückt haben. Ich habe mir Pancakes bestellt :) Auf der Fahrt erzählte der Koordinator von Haus 1, Nana, vieles über die Kultur. Da viele in ihrem Projekt mitbekommen, wie Kinder geschlagen werden, haben wir ihn viel dazu gefragt. Er meinte, dass ein Kind gutes und schlechtes von dem Elternteil erben kann und je nach dem, wenn es etwas Schlechtes ist, muss es ausgetrieben wird. Es tue ihm auch weh, sein Kind zu schlagen. Aber es gehört zur Erziehung. Respekt ist in dieser Kultur sehr wichtig. Ältere müssen immer respektiert werden. Deswegen darf man auch nicht mit ihnen zu lange streiten. Das ist unhöflich.

Leider ging danach bei mir abwärts. Samstags war ich zu nichts mehr zu gebrauchen, weil ich erhöhte Temperatur hatte. Medikamente hatte ich alle zu Hause gelassen in dem Glauben, dass ich die Samstag und Sonntag nicht brauchen werde. Die anderen Mädchen waren aber super lieb und haben mir etwas von ihren Medikamenten gegeben.

Samstags ging es noch ins Elmina Castle, eine Sklavenburg. Davon habe ich aber nicht allzu viel mitbekommen. Danach ging es zum Hotel, wobei es direkt am Meer war. Bis 18 Uhr haben wir am Strand gelegen und entspannt. Danach gab es etwas zum Abendessen und wir haben den Abend in einer gemütlichen Spielerunde ausklingen lassen.

Sicht aus Elmina Castle Strnad Cape Coast unsere Unterkunft

Am nächsten Tag bin ich wieder um 7.30 Uhr aufgestanden und zum Glück ging es mir wieder besser J

Erst einmal lecker gefrühstückt und um 9 Uhr ging es los zum Kakum Nationalpark. Dort sind wir über sieben Brücken gegangen, die 40 Meter hoch sind (glaube ich zumindestens). War schon sehr beeindruckend.
Danach sind wir noch etwas essen gegangen. Dabei war eine Korkodilfarm. Man hätte mit einem auch ein Foto machen können. Da ich übernächste Woche noch nach Paga komme, wo es auch viele Krokodile gibt, habe ich dieses Mal darauf verzichtet.

Baby-Krokro typisches Getränk

Um 17 Uhr waren wir wieder zu Hause und um neun war ich schon im Bett, da ich montags um 4.50 Uhr aufstehen musste… :D

Die zweite Woche!

Donnerstag, 08.08.2013
 

Projekt: Das Projekt ist so lala. Montags und dienstags musste ich  alleine zum Projekt. Das war auf jeden Fall eine Herausforderung, aber ich habe immer wieder heil zurück gefunden. Dienstags war auch ein großer Gottesdienst, bei dem gesungen und getanzt wurde (Boxen und Instrumente waren aufgebaut). Mittwochs war der letzte Schultag, wobei es hieß, dass dabei gefeiert wird. Aber es war so unorganisiert, die Schüler kamen einfach, wann sie wollten. So um 11 Uhr  hatte sich dann der Direktor dazu bequemt, etwas zu sagen. Aber wir mussten leider um 11.30 Uhr gehen, also weiß ich leider nicht, wie es ausging. Heute, am Donnerstag, war ein gesetzlicher Feiertag, wobei Chantal und ich dachten, dass wir heute nicht frei haben, weil die Waisenkinder auch auf jeden Fall da sind. Die anderen haben aber alle frei. Also sind wir um 6.30 Uhr aufgestanden, bis eine andere Teilnehmerin meinte, dass alle frei haben. Also haben wir Penny angerufen und nachgefragt… und tatsächlich wir haben frei. Also bin ich komplett umsonst aufgestanden. Dafür wird sich heute auf der Terrasse und am Strand gesonnt ;)#

Haus: Seit Montag ist es in unserem Zimmer dauernass :D …Wasserrohrbruch . Irgendwann kommt bestimmt ein Handwerker.

 Montags haben wir alle aufgrund eines Geburtstags zusammen gekocht und dienstags waren wir dann noch mal am Strand Pizza essen. Hmmm lecker ^^ 

Der Strand ist auch echt klasse. Ich wollte kurz ins Wasser mit den Füßen. Für ein Foto hatte ich mich kurz umgedreht.  Da hat sich eine riesen Welle angeschlichen und meine  komplette Hose war nass. Also war ich den ganzen Abend mit nassen Hosen Pizza essen :D

 

Lifestyle:

Am Mittwoch waren wir alle aus dem Haus auf der Hochzeit unserer Putzfrau Alice. Der große Unterschied zu Deutschland war das euphorische singen und dann gemeinsame Tanzen. Es war echt interessant! Um dort hinzu kommen, haben wir uns mit 26 Leuten in ein trotro gequetscht. Chantal, Laura und ich Zum weg zur Hochzeit

Diese Woche habe ich auch herausgefunden, dass auf dem Weg zum Projekt ein Schlachthof ist und ich dachte die verbrennen dort ihren Müll. :D Also hier will man gar kein Fleisch essen.

 

Die Nordentour ist soweit auch geplant. Das Safariteam besteht aus sechs Mädels und einem Guide. Wir werden nach Kumasi zum größten Markt von Ghana fahren, sowie in den Molenationalpark um Elefanten zu beobachten. Wir werden auf einem Fluss unterwegs sein und Hippos begegnet. Eine Nacht werden wir in Zelten im Wald schlafen und morgen Schmetterlinge beobachten. Die Woche (19. -23.8) wird so cool !!!

 

Heute waren wir am Strand und auch wirklich im Meer. Es hat einfach solch einen Spaß gemacht, in die Wellen zu springen. Dort gab es auch so tolle Hosen...  wir (Laura, Charlotte und ich) waren so sehr mit dem Meer und dem Hosenkauf beschäftigt, sodass wir gar nicht mit bekamen, wie die anderen Mädels gegangen sind. Dafür haben wir uns aber noch eine Pizza geteilt und ein leckeren kühlen Eistee getrunken. Und jetzt habe ich auch meinen ersten Sonnenbrand... im Gesicht -.-

Mal schauen, wie die Woche noch so wird, nachdem ich jetzt auch erkältet bin -.-

 

Eine Tankstelle könnt ihr sehen, was da auf dem Dach ist ............................................................................eine Ziege!!!! Ein Waschgang Sie tragen alles auf dem Kopf :) Alles wird aus Tüten getrunken :D

 

Freitag, den 09.08.2013

Heute Nacht der ersten lebendigen Kakerlake begegnet ... und das auch noch im Halbschlaf. Erst mal einen Zahnputzbecher geschnappt und sie dort eingesperrt. Zudem ist heute das erste Mal der Strom ausgefallen, aber da es morgens war, war es relativ egal.

Das Projekt war heute richtig langweilig, weil wir einfach zu viele Volontäre sind. Ich habe etwas mit den Jungs Fußball gespielt und bei gesangsspielen mitgemacht. Um 11 Uhr ging es schon wieder nach Hause.

Aliice, die Putzfrau, hat heute für uns gekocht. Aber alles war total scharf -.-  War aber einer super nette Geste :)

Mittags sind wir zu Viert zu einem Markt in einem Maggihaus gegangen. Es war einfach so voll und zwei Mädchen wäre auch beinahe was geklaut worden. Also dort möchte ich nicht nochmal hin, es war einfach unangenehm... Aber dort gab es super schönen Stoff zu kaufen.

So jetzt folgt noch ein entspannter Abend und morgen geht es wieder auf Tour um 6.30 Uhr!

I believe I can fly

Montag, 05.08.2013

Was macht man an einem  Samstagmorgen in Ghana. Man steht um 5:30 Uhr auf, sodass man um 6:30 Uhr aufbrechen kann! An diesem Wochenende sollte es mit insgesamt 8 Mädchen samstags zu den Shai Hills und sonntags zu den Wli Wasserfällen gehen. Als erstes fuhren wir mit der Trotro nach Kaneshie, von dort aus nach Accra/Tema station. Weiter ging es nach Tema und von dort aus endlich zu den Shai Hills. Dort angekommen haben wir uns für eine Kombi aus zwei Touren entschieden. Mit zwei Taxis ging es durch die Hills. Leider hatte ich das Texi erwischt, in dem der Taxifahrer natürlich saß plus drei weitere Mädels und der Guide. Also saß mit dem Guide zusammengequetscht vorne auf einem Sitz :D. Tiere haben wir leider nicht so viele gesehen. Die Affen waren nur von der Ferne zu erkennen, und Antilopen sind auch nicht aufgetauscht. Aber wir haben einen Strauß gesehen. Der Guide hat uns viel dazu erklärt, wie die Shais dort gelebt und sich auch verteidigt haben. War wirklich klasse! Die Truppe :)

Nach der Tour ging es zu dem Hotel nahe an den Wasserfällen.  Am Anfang haben wir von Shai Hills aus keine Trotro bekommen, bis der Guide uns noch weiter geholfen hat. Eine Trotro hielt, hat einem Mann raus gelassen der nicht in unsere Richtung musste und hat uns wirklich bis zum Hotel gefahren. Wir haben bestimmt 4 oder 5 Stunden dort hingebraucht. Irgendwann war es nur noch ein staubiger Weg, wo der Fahrer alle paar Minuten Schlaglöchern ausweichen musste.  Auf der Strecke konnte ich ein ganz anderes ghanaisches Leben kennen lernen als in der Stadt. Der Gegend war super schön. Wir haben kleine Dörfchen gesehen und viele Lehmhütten auch. Viele haben typische afrikanische Kleider angehabt. Leider bin ich auch vielen bettelnden Kinder begegnet.

Shai Hills Unterwegs

Am Hotel angekommen ( es wurde kurz darauf dunkel), haben wir erst einmal einen Schock bekommen. Es sah wie ein Rohbau aus. Aber als wir die Zimmer gesehen haben (4er Zimmer) war doch alles okay.  Dort habe ich erst mal eine Pizza gegessen. Für Essensexperimente hatte ich keine Lust. Ich hatte das letzte Mal was zum Frühstück gegessen. Naja total geschafft abends ins Bett gefallen.  Das Hotel hatte auch einen Watchman. Es war da so still im Gegensatz zum Haus 3, wo oft noch der Generator brummt. Eigentlich wollte ich erst um 6 Uhr aufstehen. Aber ein lieber, netter Hahn hatte beschlossen um 4:30 Uhr zu krähen.

Naja erst mal geduscht. Das Bad war super. Leider genauso wie im Haus 3 kaltes Wasser, dafür eine Toilette,in der man auch das Papier reinschmeißen darf :D  Einer vom Hotel hat uns auch eine Wasserschildkröte gezeigt. Michelle wollte fragen, was die Schildkröte zum Essen bekommt. Der Kerl  hat es verkehrt verstanden und meinte „Ja die wird gegessen!!!“

Zum Frühstück gab es Pancake…Yammi….

Um 8 Uhr waren wir am Regenwald zu den Wasserfällen. Mit Guide ging es los. Wir wollten zu dem upper Waterfall. Dabei ging es aber ganz weit nach oben. Am Schluss waren wir nur noch zu dritt, weil die anderen aufgegeben haben. Aber ich muss sagen ich habe noch nie so geschwitzt, wie an diesem Tag. Es gab keine trockene Stelle mehr an mir.  Ich war am Schluss auch so dreckig. Ich glaube ich bekomme mich hier nie wieder sauber. Als wir oben waren, hatte es sich auf jeden Fall gelohnt. Es war so schön!!  Ich habe die ganze Zeit gedacht, es würde Balu heraus springen :D… probiers mal mit Gemütlichkeit.

Um 13 Uhr ging es wieder nach Hause. Um 18:30 Uhr kamen wir zu Hause an.  Wir sind mit dem Taxi nach Hoehoe und von dort aus direkt nach Accra. Ich habe es sogar geschafft in einem Trotro einzuschlafen :D

Naja abends noch was gegessen, mit paar Mädels Tabu gespielt und ab ins Bett gefallen.

Die erste aufregende Woche!

Donnerstag, 01.08.2013

Montag, der 29.07.2013

Um 10 Uhr, in Begleitung meiner Eltern und meiner Schwester, wird sich endlich auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen gemacht. Dort brachen erst einmal hitzige Diskussionen  über die Suche des Terminals aus.  Nach einer Stunde war es geschafft, das Ticket war am Automaten gezogen und das Gepäck ordnungsgemäß abgegeben.

Einen Tag zuvor hatte ich mit einer Mitreisenden abgesprochen, dass wir beide als Erkennungszeichen das T-Shirts von Praktikawelten anziehen. Dadurch hatten wir uns schnell gefunden und konnten uns etwas bekannt machen.

Um 13.20 Uhr ging es dann ein paar Tränchen leichter ins Gate (Danke für das Schnuffeltuch!). Durch unsere T-shirts trafen wir noch 3 weitere Mädchen, die aber im Haus 2 sind. Zur Erinnerung ich bin in Haus 3. Mit etwas Verspätung ging es dann los. Der Flug war auch gar nicht so schlimm, obwohl es anfangs hieß, dass man aufgrund von Turbolenzen angeschnallt bleiben soll.

Ca. 6 Stunden später kamen wir im dunkeln Accra an und wurden auch super lieb von einer Mitarbeiterin begrüßt, in dem sie uns auch umarmt hat. Irgendwie fand sie meinen Namen lustig und musste die ganze Zeit lachen.

Bei der Gepäckkontrolle dachte der eine Mann auch, dass mein Vorname Friedrich sei.

Als ich am Haus ankam, wurde ich von den anderen Mitbewohnern herzlich empfangen, die Hausmama zeigte alle Räume.

Accra selbst war auch im Dunkeln sehr eindrucksvoll…typisch afrikanisch. Wir sind ja schon recht schnell von Flughafen losgedüst. Und die Autofahrer drängeln und hupen :D  Am Straßenrand liefen verkauften die Leute verschiedensten Kleinkram. Natürlich wurde das meiste auf dem Kopf getragen, zumindestens bei den Frauen.

Zum Trinken gab es Wasser, aber die Beuteln, ich kam mir vor wie ein Vampir.

Das Haus finde ich superschön, auch wenn es ein paar Macken hat. Ich bin mit Laura, die auch beim Flug neben mir saß, zu zweit in einem Zimmer und teile mit anderen 2 Mädels aus einem anderen Zimmer das Bad.

Das Mosiktonetz war einfacher zu befestigen als ich dachte. Einerseits liebe ich das Netz, weil so alle Insekten usw. in meinem Bett verboten sind, aber immer wieder muss man das Netz unter die Matratze stopfen. Also muss man sich vorherüberlegen, ob man raus will oder nicht.

 

Die Aussicht der Terasse

Dienstag, 30.07.2013

So erste Nacht überstanden. Um 7 Uhr aufgestanden und erst einmal unter die kalte Dusche gesprungen. Was anderes wird es die nächsten 5 Wochen wohl nicht geben :D 

Die Putzfrau kam heute morgen auch schon und was sage ich als erstes …“Morgen“ . Naja… sie hat sich vorgestellt und sich etwas mit uns unterhalten. Also sehr freundlich .

So um 9 Uhr kam dann die Koordinatorin Penny (mit ihrem Baby auf dem Rücken J ) und erklärte uns auf Englisch einige wichtige Dinge z.B. wie mit Wertgegenständen umgegangen werden soll usw. Auch habe ich erfahren, dass es diese Wochenende schon nach Cape Coast geht.

5 Minuten Fußmarsch und schon stiegen wir in eine Trotro, war gar nicht so voll wie ich dachte. Währenddessen gab  es für uns auch Plantainchips zum Probieren. Aber die „Busse“ sehen vielleicht aus. Na klar die dürften in Deutschland nicht mehr fahren, deshalb wurden sie auch hierher gebracht :D . Einmal in Kaneshie beim Maggiladen umgestiegen und ab nach Accra zur Citytour. Unterwegs  brüllte auch ein Mann die ganze Zeit herum, ich glaube er wollte für was Werbung machen :D.

War aber auch eine lange Fahrt,  obwohl ich jetzt nicht mehr sagen kann, wie lange wir unterwegs waren. Zu fünft ging es zum Geldwechseln, zur Post  und  auch kurz in die Nähe des Meeres. Da war auch ein Projekt mit Kindern. Die kannten uns zwar gar nicht, sind aber auf uns zu gerannt. Viele haben einen auch angefasst. Ein Junge sagt auch I like you  :D

Danach gab es eine erfrischende Kokosnuss J Jollof rice In Ghana ist man mit seinen Händen drum lesson

Anschließend haben wir auch was richtig ghanaisches gegessen… Jollof rice with chicken and vegetables. Wir haben dankend das Besteck abgelehnt und mit der Hand gegessen und es war auch richtig lecker, meinem Magen hat es sogar auch geschmeckt. Das Hühnchen, das wir nicht mehr geschafft haben, hat die Mitarbeiterin in eine Plastiktüte für ihre Kinder eingesteckt.

Voll gefuttert ging es dann gerade nebenan zum Artcenter. Wobei es einem Markt ähnelt. Man soll alles anschauen usw. Aber ich habe es geschafft etwas zu handeln und hab auch schon kleine Mitbringsel :D Es gibt schon schöne Sachen dort.

Als nächstes folgte die Drumlesson. Der Mann meinte ich solle weniger Vanillepudding  und mehr ghanaisches essen, damit ich mehr „schwarz“ sei :D war ein lustiges Kerlchen.

Zum Schluss besuchten wir noch einen Markt.
Ach du Gott,  die eine erzählte mir, sie habe eine Ratte rumlaufen  gesehen, aber ich war von den Riesenschnecken und den Schweinsfüßen abgelenkt.  Es war einfach so voll. Primäres Ziel: die anderen nicht aus den Augen verlieren.

Naja irgendwie hat es dann geklappt und mit einem kurzen Zwischenstopp im Einkaufszentrum, ging es auch nach Hause.

Dort habe ich erst einmal den Sandwichmaker ausprobiert ;D

Gespannt auf den nächsten Tag J J

Mittwoch, der 31.07.2013

Eine Teilnehmerin kam heute noch an (eigentlich hätte sie auch montags ankommen sollen). Mit etwas Verspätung machten wir uns zu den Projekten auf. Dort wurden wir vorgestellt und die Informationen weitergeben, dass wir morgen um 8 Uhr da sein sollen. Ich bin mit einem anderen Mädchen in dem Projekt. Uns wurde angeboten, dass wir noch dort bleiben könnten. Doch wir entschlossen uns mit Abby nach Hause zu gehen, weil der Weg doch recht kompliziert war. 3 Minuten zur Trotrostation, die Haltestelle nennt sich Block Factory, von da aus nach Kasoa (ca. 25 Min). Kurz zur Taxistation laufen, dann mit dem Sammeltaxi weiter ( auch ca. 25 Min).

Zu Hause stand es erst mal das House meeting an, bei dem wir uns auf Englisch vorgestellt haben. Anscheinend findet erst nächstes Wochenende  die Cape Coast, obwohl immer noch gemunkelt wird, dass das nicht stimmt. Also keine Ahnung! Die Putzfrau, Alice, heiratet auch nächste Woche am Mittwoch, wozu wir auch eingeladen sind.

Zum Abendessen gab es gute Fädlesuppe mit Ei und eine superfrische Mango :D

Donnerstag, der 01.08.2013

So, heute ging es richtig ins Projekt. Erst einmal war ich total nervös, ob wir da auch wieder hinfinden. Aber alles hat gut geklappt und die Ghanaer haben uns auch immer geholfen...super lieb. Draußen haben erst einmal alle Kinder gestanden, die zu spät kamen. Es hat auch bestimmt eine Stunde gedauert bis sie alle drin waren. Es wurde ein Morgengebet gesprochen. Danach musste ein Mädchen eine Weile auf dem Boden knien. Wir haben aber nicht herausbekommen, warum es so war.

Wir standen erst einmal eine Weile herum, bis die anderen Volontäre kamen. Die eine zeigte uns die Schule. Das ist echt ein grausiger Zustand. Nicht alle Waisenkinder haben ein Bett, und generell haben nur die großen eins. Die Kleinen schlafen mit einer Matratze auf dem Boden. Auf die Toiletten und die Küche möchte gerade gar nicht so genau eingehen. Ist halt kein europäischer Standard. Zum Trinken steht für alle gemeinsam ein großer Eimer mit Wasser und eine Tasse da. Die Nursery kinder sitzen oft einfach in einem Raum und werden gar nicht beschäftigt.  In einer Woche sind Ferien. In der Zeit sind nur die Waisenkinder dort. Das scheint auch eine kritische Zeit zu sein, genauso wie die Wochenenden. In dieser Zeit haben sie kein Geld zu Essen. So wie der headmaster es erzählt hat, klang es schon echt heftig.  Jeder von den Teilnehmern hat 50 Cedi für das Projekt zu Verfügung, das wird wahrscheinlich für das Essen benutzt. Alle Volontäre haben viele Spenden aufgetrieben und haben Betten gekauft und Wasserrohre repariert.

Eigentlich wusste ich ja worauf ich mich einlasse, als ich die 5 Wochen gebucht hatte. Aber das zu sehen, war doch wirklich ein Kulturschock und ich wusste auch erst einmal nichts mit mir dort anzufangen. Es war sehr hilfreich, dass schon mehrer Freiwilligen vor Ort sind.

Immer mehr Kinder haben sich zu uns getraut. Wollten hochgehoben werden usw. Aber nicht alle  können englisch. Für den Namen reicht es aber meistens. Sie sind sehr süß.  

Naja, und bei meinem Glück wurde ich auch von einem taubstummen Mädchen angepinkelt, das auf meinem Arm war . -.-

Deshalb sind vor kurz vor 12 Uhr gegangen, haben uns auf dem Heimweg etwas mit dem Taxifahrer unterhalten.  Da heute auch nicht so gutes Wetter ist, machen wir auch nicht mehr viel.

An einem Straßenrand haben wir uns an einer chob bar gebratenenen Reis mit  Hähnchen gegessen. Und später sogar Fufu probiert. (ich poste noch ein Bild dazu) Aber es schmeckt total grausig.


Leider hat sich auch herausgestellt, dass bei manchen die Mastercard nicht funktioniert... alles nicht so einfach ^^

Freitag, der 2. August 2013

Papa, Ich wünsche dir alles Gute und Liebe zum Geburtstag  :*

Heute morgen total früh wach gewesen, weil ich diesen blöden Generator hab brummen hören -.-

Heute war das Projekt schon viel besser. Wir wollten dieses mal anstatt um 7 Uhr erst um 7.40 Uhr los. Es wurde doch noch etwas später 7.50 Uhr, weil ein Mädchen in der Nacht ins Krankenhaus gefahren ist, da es ihr schlecht ging. Um uns jeder Zeit erreichen zu können, haben wir alle unsere Nummern notiert, für den Notfall.  Mittlerweile wurde festgestellt, dass sie Malaria hat. Anscheinend war es gestern Nacht auch chaotisch, da die anderen Mädels die Koordinatorin angerufen haben. Sie kam aber nicht vorbei. Der Supervisor ist in Urlaub und auch nicht zu erreichen. Mittlerweile muss Penny (so um 12 Uhr mittags) im Krankenhaus gewesen sein. Praktikawelten gibt es noch als Notfallnummer an und keiner macht was. Die einzigen, die gehandelt haben, waren die anderen Teilnehmerinnen und der Watchman, der ein Taxi geholt hat.

In dem Projekt ist mir aufgefallen, dass die älteren Kinder viel Verantwortung für die kleineren nehmen und ihnen auch sagen, wo es lang geht. Auf einmal wollten alle rutschen und die sind immer wieder aufeinander gerutscht, egal was man gesagt hat und wie viele Kinder geweint haben. Das waren die längsten, aber auch interessantesten 3 Stunden seit langer Zeit :D

Die Kinder fanden es total lustig, Schubkarre zu spielen :D  sehr süß auf jeden Fall!

Naja heute wird noch mal etwas entspannt, da es morgen schon so um 6 Uhr morgens mit dem Reisen losgeht J

  die bad boys freilaufende Hühner...gibt auch Ziegen und Hund dort :D, das ist der Weg zum Projekt In der Trotro

Nachmittags hat ist eine weitere Teilnehmerin ins Krankenhaus gegangen, da es ihr nicht so gut ging und der Test ergab...sie hat auch Malaria. Wieder etwas später ist eine weitere Teilnehmerin ohnmächtig geworden und mit dem Taxi ins Krankenhaus gebracht worden.

Ein komisches Gefühl ....

Trotzdem geht es morgen erst einmal zu den Shai Hills.

Ready steady go!!!!

Donnerstag, 25.07.2013

Nur noch 3 Tage und 16 Stunden !!!

Die Koffer sind bis um Rand gepackt, die Malariaprophylaxe (Lariam) hat dem Test standgehalten und mit einer Mitreisenden habe ich  schon besprochen, wo wir uns am Montag am Flughafen treffen. Eigentlich könnte es jetzt schon losgehen Lächelnd

 

und doch dauert es noch 3 Tage und 16 Stunden Lachend

 

Montag, den 29.7.2013

Kaum zu glauben in sechs Stunden sitze ich im Flieger!

Der nächste Eintrag werde ich dann endlich auch ghana schreiben und werde über meine Eindrücke berichten.

 

Bis denne :P

Noch 53 Tage !

Donnerstag, 06.06.2013

Noch 53 Tage.... :)

 

Im nächsten Monat geht es los!!!Lachend

 

Und um mir den Tag zu versüßen, kam heute Mitreisendenliste an. Dabei konnte ich sehen, dass das Mädchen den selben Hin-und Rückflug hat wie ich, auch bei mir im Haus ist. Natürlich noch viele mehr, wobei natürlich manche schon eher in Ghana sind :)

 

Ich werde die Zeit in Haus 3 verbringen. Soweit es mir zu getragen wurde, befinden sich dieses Haus etw. außerhalb von Accra, dafür aber näher zu Strand. ^^

 

so nun träume ich erst einmal weiter von den Abenteuer in Ghana Zwinkernd

(6.6.13)

36 Grad und es wird noch heißer Cool.... so kann man sich perfekt für Ghana einstimmen :D

Da  schaue ich heute in den Briefkasten und was entdecke ich: Meine Reisepass mit Visum !!! nur 40 Tage !!!

26.06.2013

Gestern kamen die ersehnten Informationen von Praktikawelten. Ich wurde einem Projekt zu geteilt ÜberraschtLachend  Ich werde an der Joykol School Complex and Needy Home in Kasoa arbeiten. Es soll ca. 20 Min von  Haus 3 entfernt sein.

Beschreibung des Projekts:

It is a Foundation operating as a children’s Home.It is made up of the needy abandoned
children and orphans. Children who are abandoned are brought into the orphanage for care.
The Basic school operates level from creche,nursery, kindergarten and primary up to stage 5.The school has a population of about 70 with some living there as boarders.

Beschreibung meiner Tätigkeit:

They will assist staff to care for the kids,bath them, cloth them, play with them as well as teach them.

Momentan bequatsch ich mit Praktikawelten noch, wie das Projekt wirklich aussieht. Die meinten nämlich, dass ich während den Schulferien das Projekt noch mal wechseln muss. Bei 5 Wochen wäre das recht unpraktisch. :(

Mittwoch, der 17.07.2013

In weniger als zwei Wochen ist es so weit Lächelnd

Ich wäre auch jetzt vorbereitet um loszufliegen, aber leider muss ich noch bis zum 29.7 warten. Bezüglich des Projekts habe ich erst einmal mit der Organisation geklärt, dass ich dem Complex bleibe, da das Projekt durch das Waisenhaus auch in der Ferienzeit geöffnet. Dadurch beruhigt, kann ich jetzt mit guten Gewissen dort starten. Zu meiner Freude, habe ich heute herausgefunden, dass noch jemand zur gleichen Zeit (eine Woche nach mir) in dem Projekt startet Lächelnd.

Gepackt ist auch soweit auch schon alles, aber ein paar Kleinigkeiten und paar Geschenke für die Kinder müssen dringend noch eingepackt werden.

Nächsten Montag wird noch die Malariaprophlaxe ausprobiert mit der Hoffnung, dass ich es gut vertrage. Durch meine Schwester und ihrem Freund habe ich auch eine Lehrstunde zu dem Malaria bekommen und bin jetzt bestens abgeschreckt :D

Jetzt wird sich noch kräftig vorgebräunt, damit ich die Zeit Ghana ohne Sonnenbrand überstehe...

 

Äniä atschire (Bis Bald)

Beschäftigungstherapie

Freitag, 31.05.2013

30.05.2013

Um die Zeit des Wartens ewas schöner zu gestalten, habe ich mich daran versucht etwas afrikanisch zu kochen:

Hähnchen mit Reis


http://www.chefkoch.de/rezepte/128471055075110/Haehnchen-mit-Reis.html (ein Rezept von muemlek auf Chefkoch.de)

Das erste Mal kochte ich mit Kokosnussmilch, Sojasoße, Orangensaft und Chili.

Ich hatte mich schon darauf eingestellt, dass es scharf werden würden. Aber.... ich habe zu wenig Chili dran gemacht, sodass die Kokosnussmilch alles aufgesogen hat :D

Im übrigen esse ich eigentlich überhaupt nicht scharf und jetzt wollte ich mich mal daran gewöhnen ^^

So sah mein persönliches Abenteuer aus: Die Zutaten :) Die Orange-Sojasoßen-Marinade Das Ergebnis

 

Fazit: War nicht scharf, aber trotzdem sehr lecker...

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